Programme
Healthy Athletes
Was ist Healthy Athletes?
Healthy Athletes® ist das Gesundheitsprogramm von Special Olympics und steht für gesundheitliche Rundumversorgung!
Menschen mit geistiger und Lernbehinderung tragen ein um 40% höheres Risiko für zusätzliche gesundheitliche Einschränkungen, wie z.B. Übergewicht, mangelhafte Fitness, falsche Ernährung und Vitaminmangel, unbehandelte oder schlecht behandelte Sehschwäche, Hör- und Fußschäden, schlechte Zähne.
Bei nationalen und internationalen Sportveranstaltungen bietet Special Olympics allen Sportlern im Rahmen des Healthy Athletes® Programms kostenlose und umfassende Kontrolluntersuchungen an. Diese finden in einer angenehmen und anschaulichen Atmosphäre statt und umfassen folgende Bereiche:
•Fit Feet – Fußdiagnostik
•FUNfitness – physiologisches Bewegungsverhalten
•Health Promotion – Beratung für Ernährung, Rauchen und Sonnenschutz
•Healthy Hearing – Untersuchungen des Hörvermögens
•MedFest® – Sportuntersuchungen und allgemeine Kontrolluntersuchungen
•Special Olympics-Lions Club International Opening Eyes® – Untersuchungen der Sehkraft
•Special Smiles® – zahnärztliche Untersuchungen und Anleitung zur Zahnpflege
Die Zielgerade ist Gesundheit und Prävention!
Wie in allen Lebensbereichen, spielt Gesundheit auch im Sport eine tragende Rolle. Neben der passenden Sportart, netten Sportskameraden und der richtigen Ausstattung beeinflusst das allgemeine Wohlbefinden die Freude am Sport. Wo bleibt die Lust am Laufen, wenn Gelenke zwicken oder der Spaß beim Ballspielen, wenn Mitspieler und Ball nur schwer anvisiert werden können?
Das Special Olympics Gesundheitsprogramm Healthy Athletes® zielt darauf ab, die Gesundheit der Special Olympics Athleten zu verbessern und ihnen auf anschauliche Weise den Präventationsgedanken für verschiedene Bereiche näher zu bringen. Gesündere und gesundheitsbewusste Sportler mit einem gesteigerten Wohlbefinden im Alltag und beim Sporttreiben sind das Ziel der Initiative.
Auf das richtige Training kommt es an!
Um im Sport erfolgreich an sein Ziel zu gelangen, ist ein auf den Athleten abgestimmtes Training entscheidend. Das gilt auch für medizinische Fachkräfte.
In den meisten Fällen haben Menschen mit geistiger Behinderung starke Probleme, ihren gesundheitlichen Zustand selbstständig zu beurteilen und mitzuteilen. Sie sind somit angewiesen auf eine angemessene medizinische Betreuung, die kompromisslos auf ihre Bedürfnisse eingeht. Durch die Einbindung vieler freiwilliger Mediziner am Healthy Athletes® Programm, werden diese für die besonderen Belange der Sportler mit geistiger Behinderung sensibilisiert. Diese praktische Erfahrung steigert ihr Wissen und ihre Kompetenz und baut gleichzeitig Berührungsängste in der Zusammenarbeit mit Special Olympics Athleten ab. Als Multiplikatoren tragen sie diese wertvollen Kenntnisse in ihre unterschiedlichen Bereiche weiter.
Unified Sports
Das Programm Special Olympics Unified Sports kombiniert Sport von Athleten mit geistiger Behinderung (Athleten) und Athleten ohne geistige Behinderung (Partner). Die Athleten und Partner trainieren unter qualifizierten Trainern zusammen in einem Team und nehmen mit diesem Team an den Wettbewerben teil. Hierbei können auch Menschen mit geistiger Behinderung Partner sein, allerdings darf das Team nicht nur aus Menschen mit geistiger Behinderung bestehen.
Die Zusammenstellung des Teams soll gewährleisten, dass Trainings- und Wettbewerbsmöglichkeiten sinnvolle Herausforderungen für alle Teammitglieder bieten. Dies führt oft zu verbesserten Sportfähigkeiten, einem gesteigerten Selbstbewusstsein und neuen Freundschaften. Zudem lernen sie die Begabung anderer kennen. Die Special Olympics Athleten erfahren eine physische wie auch psychische Herausforderung, die sie auf die sportlichen Erfahrungen außerhalb von Special Olympics vorbereiten. Das Unified Sports Program stellt zudem die Möglichkeit einer verbesserten Integration dar, da so das öffentliche Bewusstsein hinsichtlich des Muts, der Fähigkeiten und Fertigkeiten von Menschen mit geistiger Behinderung vergrößert wird.
Volunteers
Die Special Olympics Bewegung lebt von den Volunteers und ist in allen Bereichen auf sie angewiesen, denn ohne die Zeit, Energie, Verbindlichkeit und Begeisterung tausender freiwilliger Helfer würde Special Olympics nicht existieren und hätte es nie zu der heutigen Form und zu dem heutigen Ausmaß geschafft. Nur mit der Hilfe der Volunteers ist es Special Olympics möglich, den Athleten ein qualitativ hochwertiges Training und Wettbewerbe zu bieten. Sie werden auf lokaler, nationaler sowie internationaler Ebene gebraucht. Mittlerweile unterstützen über 500.000 Volunteers regelmäßig mehrere Stunden die Woche über das Jahr hinweg oder aber bei bestimmten Veranstaltungen.
Um Special Olympics als Volunteer zu unterstützen bedarf es keine bestimmten Vorerfahrungen. Alle Schüler, Stundenten, Amateur- und Profisportler, Trainer, Lehrer, Eltern, Rentner, Arbeitnehmer usw. haben die Möglichkeit Special Olympics zu unterstützen. Bei weltweit ca. 1,4 Millionen Athleten ist der Bedarf dementsprechend hoch. Zudem haben auch die Athleten die Möglichkeit, während ihrer aktiven Sportzeit und auch wenn sie mit dem Sport aufgehört haben, als Volunteer in die Special Olympics Bewegung (weiterhin) mit eingebunden zu werden. Die fördert ihre Eigenständigkeit und sie können neue herausfordernde Wege gehen.
Motor Activities Training Program (MATP)
Das Motor Activities Training Program (MATP) ist eine Initiative, welche für Menschen mit geistiger Behinderung mit signifikanten Behinderungen (welche in der Regel auf mehr Hilfe und Unterstützung angewiesen sind) die Teilnahme an Special Olympics ermöglicht. Somit soll gewährleistet sein, dass alle Menschen mit geistiger Behinderung teilnehmen können und sich involviert fühlen. Hierbei stehen das regelmäßige Training und Erholungsmaßnahmen, wie Massage und Entspannung, deutlich im Vordergrund. Die Wettbewerbe werden nicht so stark hervorgehoben. Allerdings bietet jede Special Olympics Sportart den Athleten eine Übergangsmöglichkeit vom MATP zu der regulären Teilnahme an der Sportart an.
Athlete Leadership Programs (ALP)
Die Athlete Leadership Programs (ALP) stellt eine Sammlung verschiedener Programme und Trainingsinitiativen mit dem Ziel, den Athleten zu mehr Eigenständigkeit zu verhelfen, dar. Die Athleten sollen bestimmte Fähigkeiten erlernen, um aktive Leitungsrollen übernehmen zu können. Assistenztrainer, Pressesprecher, Vorstandsmitglied oder Special Olympics Offizieller sind nur Beispiele aus den verschiedensten Möglichkeiten der eigenständigen und aktiven Betätigungen. Es steht außer Frage, dass diese Arbeiten das Selbstvertrauen der Athleten stärken und sie feststellen, dass sie bedeutend für die Gesellschaft sind und ihre Leistung stolz präsentieren können.
